Mittwoch, 29.03.17 | Bratislava

Besser nicht krank werden

Der aktuelle Zustand des slowakischen Gesundheitswesens ist ein heiß diskutiertes Thema – sowohl auf der legislativen als auch auf der gesellschaflichen Ebene. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Krise der Solidarität“, die wir gemeinsam mit der Bürger_innenvereinigung Progresívne fórum (Proforum) organisieren, widmeten wir deshalb die nächste öffentliche Diskussion dem Thema „Besser nicht krank werden“. Dabei wurden die aktuellen Entwicklungen des slowakischen Gesundheitswesens analysiert und ebenso Vorschläge thematisiert, mithilfe derer sich der Zustand des Gesundheitswesens in der Slowakei zum Besseren wenden könnte.

Die Diskussionsveranstaltung fand am 29. März 2017 in den Räumlichkeiten von BISLA statt. Das zahlenstarke Publikum bestand aus den verschiedensten Altersgruppen, womit deutlich wurde, dass das Thema die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit betrifft.

Auch darüber diskutierten die Vorsitzende der Gewerkschaftsvereinigung von Medizinschwestern und Hebammen Monika Kavecká, der Präsident der slowakischen Medizinerkammer Ondrej Sukeľ, der Vorsitzende der Gewerkschaftsvereinigung von Mediziner_innen Peter Visolajský und als Moderatorin – die ehemalige Finanzministerin der SR Brigita Schmögnerová.

Die Expert_innen wurden sich vor allem einig darüber, dass das akuteste Problem des slowakischen Gesundheitswesens der Mangel am qualifizierten Personal, vor allem Krankenschwestern, darstellt. Die Situation wird auch durch die unzureichenden Arbeitsbedingungen in Medizineinrichtungen verschlechtert, wobei dieses Problem nicht nur das Krankenpersonal, sondern auch die Patient_innen selbst berührt, welchen notwendige medizinischen Dienstleistungen nicht angeboten werden können. Die Zukunft des slowakischen Gesundheitswesens hängt somit zu einem großen Ausmaß von effektiven Lösungen für diese Hauptprobleme auf der legislativen Ebene ab.

Partnerorganisation: Progressives Forum

Veranstaltungsort: BISLA, Bratislava

Friedrich-Ebert-Stiftung
Vertretung in der Slowakischen Republik 

Maróthyho 6
81106 Bratislava

+421 2 54 41 12 09
+421 2 54 41 18 80

fes(at)fes.sk

 

 

nach oben