14.01.2021

Das Projekt „Escape9“ von ETP-Slowakei hilft die Generationsarmut zu verstehen

Unsere schwache Fähigkeit oder sogar Unfähigkeit die Hindernisse zu verstehen, die Menschen überwinden müssen, die in der „Generationsarmut“ leben, um sich in die Gesellschaft, in die Arbeit einordnen, Zugang zu Bildung bekommen, ist ein echter, tieferer Grund für unsere häufigen Vorurteile und schnelles Verurteilen von Menschen aus Roma-Gemeinschaften.

Um sich besser in die Situationen und Hindernisse einfühlen zu können, mit denen Menschen, die in Generationsarmut aufwachsen, zu kämpfen haben – Überwindung von Sprachbarrieren, verschiedene Diskriminierungen durch die Mehrheit, oder mangelnde Kenntnis informeller und formaler Normen und sozialer Bindungen, welche sich die Menschen aus marginalisierten Gemeinschaften nirgendwo aneignen konnten – versucht das Projekt „Escape9“ der Organisation ETP-Slowakei aus Košice.

Die großartige Idee des „Escape9“-Projekts ist es, das Format des beliebten „Escape Game“ zu verwenden, in dem Spieler verschiedene Hindernisse überwinden, Aufgaben lösen, um aus dem Raum zu kommen, um die Hindernisse zu simulieren, denen Meschen, die in Generationsarmut aufwachsen, im Leben gegenüberstehen.

FES SK, die seit langem Integrationsprojekte, gerichtet auf benachteiligte oder diskriminierte Gemeinschaften, unterstützt, glaubt, dass die Menschen nach der Überwindung der Covid-29-Pandemie den Caravan „Escape9“ an verschiedenen Orten der Slowakei treffen können. Durch das Beenden des „Escape Game“ verbessern sie ihre Fähigkeit zu verstehen, sich in die Menschen versetzen und so das Einfühlungsvermögen zu erhöhen und Vorurteile gegenüber Menschen mit anderen, oft unvergleichlich schwierigeren Lebensgeschichten abzubauen. Bis dahin können Menschen aus Košice und der Ostslowakei diese Erfahrung in Tabačka in Košice ausprobieren, wo der Caravan „geparkt“ ist.

Weitere Informationen zu Projekt finden Sie HIER

Foto: www.etp.sk

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