Donnerstag, 11.04.19 - Freitag, 12.04.19 | Beladice

Gemeinsam für Verteidigung und Sicherheit

In der heutigen multipolaren Welt, in der - anders als in der multilateralen Welt - zunehmend diverse Regeln und Vereinbarungen nicht mehr gelten und verschiedene Akteur_innen versuchen, ihre Interessen ausschließlich auf Grundlage ihrer Stärke zu durchsetzen - Wirtschaft, Militär, Information und andere -, nimmt die Bedeutung von Verteidigung und Sicherheit zu. Und für kleinere Länder wie die Slowakei ist in erster Linie kollektive Verteidigung relevant, d.h. innerhalb transatlantischer und europäischer Allianzen.

Dies war eine der Hauptaussagen, die Miroslav Lajčák, Minister für auswärtige und europäische Angelegenheiten der Slowakischen Republik, bei der Eröffnung des diesjährigen Forums "Gemeinsam für Verteidigung und Sicherheit" äußerte. Neben dem Minister und ehemaligen Ministerpräsidenten Mikuláš Dzurinda, der die Vision einer engeren Integration der EU, insbesondere im Bereich Außenpolitik und Sicherheit skizzierte, nahmen mehr als 70 Vertreter der Sicherheitsgemeinschaft, Staatssekretäre des Außen- und Verteidigungsministeriums, Parlamentarier und Ministerpräsidenten sowie Abgeordnete des Nationalrates der Slowakischen Republik und weitere staatliche, wissenschaftliche und wirtschaftliche Vertreter_innen teil und diskutierten gemeinsam u.a. zu den Themen der Innovation von Verteidigungsfähigkeiten der SR oder der Notwendigkeit einer einheitlichen Kommunikation über die feste Verankerung der SR in transatlantischen Strukturen.

Die Expertengespräche bestätigten erneut, dass der Fortschritt in Sicherheits- und Verteidigungsfragen nur unter Einbeziehung aller relevanten Akteur_innen der Sicherheitsgemeinschaft möglich ist. Wir sind daher erfreut, dieses vom Slowakischen Institut für Sicherheitspolitik (SSPI) durchgeführte Projekt zu unterstützen, und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit, die dazu beitragen wird, einen politischen und sozialen Konsens über die Prioritäten der slowakischen Verteidigung und Sicherheit zu erzielen.

Friedrich-Ebert-Stiftung
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