Freitag, 20.09.19 - Sonntag, 22.09.19 | Svit

Herbstschule der jungen Gewerkschaftler_innen: Klimakrise

„Auf einem toten Planeten gibt es keine Arbeit.“ Auch unter diesem Motto der Vizepräsidentin der KOZ SR, Monika Uhlerová, fand in diesem Jahr die Herbstschulung der jungen Gewerkschaften statt. Der Klimawandel, welcher sich global zunehmend bemerkbar macht, wird erhebliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. Deshalb haben sich 25 junge Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen aus 10 Gewerkschaften während eines Wochenendtreffens in Svit diesem aktuellen weltweiten Thema verschrieben.

 

Am ersten Tag der Herbstschulung diskutierten die Teilnehmer_innen mit der Vizepräsidentin der KOZ SR Monika Uhlerová über die aktuellen Herausforderungen der Gewerkschaftsbewegung und die aktuellen Gesetzgebungsverfahren. Der Samstagvormittag konzentrierte sich hauptsächlich auf den Kontext und die Auswirkungen des Klimawandels auf den Arbeitsmarkt. Die Teilnehmer_innen hatten die Gelegenheit, einen Vortrag von Richard Stahel, einem Philosophen und Universitätsdozenten sowie derzeitigen Direktors des Instituts für Philosophie der Slowakischen Akademie der Wissenschaften, zu hören. Der Workshop unter der Leitung von František Gajdoš und Františka Jakubikova von Rat der Jungen der KOZ SR bot einen Raum für den Erwerb und den Austausch von Wissen über Gewerkschaften in der ökologischen Ökonomie.

Junge Gewerkschafter und junge Gewerkschafterinnen waren auch an der Ausarbeitung eines Aktionsplans zur Rekrutierung von jungen Menschen in Gewerkschaften beteiligt. Heute ist es wichtig, einen geeigneten Weg zu finden, um junge Menschen zu erreichen und die Bedeutung der Gewerkschaften zu erklären.

Auf den Sitzungen des Rates der Jungen setzen sich junge Gewerkschafter und junge Gewerkschafterinnen mit den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen sowie den Problemen der Gewerkschaftsbewegung selbst auseinander. Der Klimawandel ist ein Beweis für die Unhaltbarkeit des gegenwärtigen Wirtschaftsmodells, das auf unbegrenztem Wachstum und Gewinn basiert. Heute sollte eine sozial gerechte, nachhaltige und umweltfreundliche Wirtschaft eine der Prioritäten der Gewerkschaften sein. Junge Gewerkschafter_innen interessieren sich um die Zukunft des Planeten, die Zukunft der Menschheit, und in diesem Zusammenhang haben sie ein Manifest verfasst sowie ein Video erstellt, das unter dem Link am Ende des Artikels zu finden ist.

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