05.02.2019

Studie: Die deutsche Gesellschaft nimmt wirtschaftliche und soziale Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedsstaaten als das Hauptproblem der EU wahr

Drei Viertel der deutschen Öffentlichkeit nehmen die wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede zwischen EU-Mitgliedsländern und deren Bewohner_innen als die Hauptquelle der Probleme der heutigen Union wahr. Die Mehrheit unterstützt daher Schritte zu deren Mäßigung und eine allgemein deutlichere soziale Orientation der EU. Auch das ergibt sich aus einer aktuellen FES Studie.

Die Umfrage, die die Berliner FES-Zentrale im Rahmen des Projekts zur Zukunft Europas durchführen ließ, soll ein Beitrag zur besseren Ansichten-, Meinungs- und Erwartungserkenntnis der deutschen Öffentlichkeit leisten. Diese Bemühungen gehen von der Überzeugung aus, dass für ein Projekt, dessen Zukunft von der Kooperationsfähigkeit unterhalb der Mitgliedsstaaten abhängt, ein höheres Maß an gegenseitigem Verständnis mehr als notwendig ist. Und gerade in einem Jahr, in dem die Europawahlen einen harten Kampf zwischen pro- und antieuropäischen Kräften versprechen und auf dieser Grundlage die neue Europäische Kommission gebildet und demzufolge auch die EU-Politik auf lange Jahre vorher bestimmt wird, ist die Notwendigkeit eines besseren gegenseitigen Verständnisses noch größer als je zuvor.

Die Zusammenfassung der Studie in englischer Sprache ist unter dem beigefügten Link abrufbar.

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